HARMONI

 

Das Harmoni Forschungsprojekt ist kein gewöhnliches Projekt - nicht nur aufgrund seines sektorenübergreifenden Set-Ups, sondern auch aufgrund seinen unmittelbaren Vorteilen für Industrie und Wirtschaft.

Das Projektkonsortium besteht aus Institutionen aus den verschiedenen Sektoren der Prozessindustrie: Zement, Keramik, Chemie, Maschinenbau, Mineralien, Metall, Stahl und Wasser. Obwohl jeder Sektor die eigenen Erwartungen und Herausforderungen in das Projekt einbringt, ziehen alle an einem Strang und verfolgen das übergreifende Ziel, die Innovationsfähigkeit der europäischen Prozessindustrie zu verbessern.

Doch was bedeutet das?

Wenn Unternehmen ihre Innovation auf den Markt bringen wollen - seien es neue Produkte, Dienstleistungen oder auch Prozesse - sehen sie sich häufig mit zahlreichen regulatorischen Anforderungen und Hemmnissen konfrontiert (z. B. durch REACh oder die Waste Framework Directive). Zeitgleich werden nicht alle Standards als sinnvoll wahrgenommen, andere scheinen vollständig zu fehlen.

Innovationsprozesse werden dadurch undurchsichtig und aufwändig, das Innovieren wird langfristig unattraktiv und die Marktposition des Unternehmens geschwächt.

Viele Unternehmen haben bereits Lösungen zum Umgang mit regulatorischen Herausforderungen gefunden oder einen Weg sich proaktiver in die Standardisierungsprozesse einzubringen. Anstatt neue Lösungen zu entwickeln, baut HARMONI auf jenes bestehende Wissen in den einzelnen Unternehmen und Sektoren auf.

In enger Zusammenarbeit mit den industriellen Akteuren analysiert HARMONI

a) die wichtigen regulatorischen Herausforderungen und den Standardisierungsbedarf hinsichtlich Innovationen in der Europäischen Union,

b) Best Practices und übertragbare Lösungen zur Bewältigung dieser Herausforderungen.

Durch den Zusammenschluss relevanter Akteure der Prozessindustrie schafft HARMONI eine breite Wissensbasis zu Innovation, Regulierung und Standardisierung, die von den Unternehmen zur Verbesserung der eigenen Innovationsprozesse genutzt werden kann. Alle Ergebnisse des Projekts sind frei zugänglich.

ECREF ist für den Transfer von branchenübergreifenden Lösungen im Allgemeinen verantwortlich. Zeitgleich führen wir die für den Keramiksektor relevanten Informationen zusammen und können den Keramik-Unternehmen sinnvolle Werkzeuge und Handlungsempfehlungen bereitstellen. Langfristig kann somit die Innovationsfähigkeit und weltweite Marktmacht der Keramikindustrie gestärkt werden.

Für mehr Informationen zum Projekt kontaktieren Sie uns gerne (Ann-Kathrin Blanke, blanke[at]ecref.eu) oder besuchen Sie die offizielle Website des Projektes: https://www.spire2030.eu/harmoni.

 

Partner

  • Fundacion Circe Centro de Investigacion de Recursos y Consumos Energeticos (CIRCE) - Projektkoordination: Spanien
  • European Centre for Refractories gGmbH (ECREF) - Deutschland
  • Conseil Européen de I'ndustrie Chimique (Cefic) - Belgien
  • The European Cement Association (CEMB) - Schweden
  • Institut für Baustoff Forschung EV (FEhS) - Deutschland
  • EUnited AISBL (EUnited) - Belgien
  • DIN e. V. - Deutschland
  • A.SPIRE - Belgien

 

Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 gefördert.